KLEINE INUIT-TYPOLOGIE DES SCHNEES

Acryl auf Leinen, 24x30 cm, 2012.
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In Peter Høegs Fräulein Smillas Gespür für Schnee wird der Mythos beschrieben, der sich immer noch hartnäckig hält: Der Eskimo Àder heute Inuit genannt werden sollte Àhabe viele verschiedene Wörter für Schnee in seinem Wortschatz. Manche sprechen von zehn, zwanzig, fünfzig oder gar hundert verschiedenen Wörtern. Der Linguist Geoffrey Pullum von der Universität Edinburgh hatte jedoch schon 1991 in einem Essay The Great Eskimo Vocabulary Hoax das ernüchternde Gegenteil bewiesen. Ihm zufolge gibt es nur zwei Grundwörter: APUT (liegender Schnee) und QANNIQ (fallender Schnee).

KLEINE INUIT-TYPOLOGIE DES SCHNEES PETITE TYPOLOGIE INUIT DES NEIGES

Acrylique sur toile, 24x30 cm, 2012.
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KLEINE INUIT-TYPOLOGIE DES SCHNEES A LITTLE INUIT TYPOLOGY OF SNOW

Acrylic on canvas, 24x30 cm, 2012.
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Peter Høegs Fröken Smillas känsla för snö/Smilla's Sense of Snow describes the myth, that is still strongly held: The Inuit have many different words for snow in their vocabulary. Some people speak of ten, twenty, fifty or even hundred of different words. But Linguist Geoffrey Pullum of the University of Edinburgh has already proven the very sobering contrary in his 1991 essay The Great Eskimo Vocabulary Hoax. According to him, there are only two basic words: APUT (snow on the ground) and QANNIQ (falling snow).

© Patrick Müller, Repro: A. Wirsig